Gewaltprävention für Schüler:innen

Selbstbehauptungstraining für Schülerinnen und Schüler

Manche Kinder erleben Streit, Ausgrenzung oder Situationen, in denen ihnen etwas „zu viel“ wird. In unserem Training lernen Schüler:innen, klar „Stopp“ zu sagen, Hilfe zu holen und sicher aufzutreten – ohne Angst, dafür mit ganz viel Stärke.

Unser Programm ist langfristig aufgebaut und begleitet Kinder über mehrere Monate in wöchentlichen Trainingseinheiten. So können sie neue Fähigkeiten Schritt für Schritt entwickeln, üben und nachhaltig im Alltag anwenden.

Stark bleiben: In unserem Kurs Gewaltprävention & Selbstbehauptung lernen Kinder altersgerecht, wie sie:
– ihre eigenen Grenzen wahrnehmen,
– die Grenzen anderer respektieren und
– sich in unangenehmen Situationen Hilfe holen können.

Leistungsumfang:
– Planung und Durchführung des Trainings
– Altersgerechte Methodik
– Förderung von Sozialkompetenz und Prävention von Konflikten
– Dokumentation der Durchführung für schulische Nachweise

Warum Selbstbehauptung für Schüler:innen so wichtig ist

Selbstbehauptung ist mehr als „sich wehren“. Es geht darum, dass Kinder ihre eigenen Gefühle ernst nehmen, Grenzen wahrnehmen und wissen, was sie tun können, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. Gerade im Schulalltag begegnen ihnen viele Situationen: auf dem Pausenhof, auf dem Schulweg, in der Bahn oder in Chats.

In unseren Trainings lernen Kinder in einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre:

  • ihre Körperhaltung und Stimme bewusst einzusetzen,
  • zwischen „komisch“ und wirklich „gefährlich“ zu unterscheiden,
  • frühzeitig Unterstützung zu holen, bevor etwas zu viel wird.

Dabei geht es nicht darum, Angst zu machen – sondern Mut. Wir stärken Kinder darin, für sich einzustehen, andere zu unterstützen und gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzutreten.

Am Ende stehen Kinder, die klarer „Nein“ sagen können, sich im Alltag sicherer fühlen und wissen: „Ich darf Hilfe holen – und ich bin nicht allein.“

So ist unser Kurs aufgebaut

Unser Training ist bewusst als längerfristiger Entwicklungsprozess konzipiert. Kinder lernen nicht nur einzelne Strategien, sondern bauen Schritt für Schritt Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz auf.

Der Kurs findet in wöchentlichen Trainingseinheiten statt und begleitet die Kinder über mehrere Monate hinweg (z. B. vom 01.03. bis 08.07.). So haben sie ausreichend Zeit, neue Fähigkeiten zu üben, zu festigen und nachhaltig im Alltag anzuwenden.

Grundkurs – Sicherheit aufbauen

  • eigene Gefühle wahrnehmen und ernst nehmen
  • Grenzen erkennen und klar kommunizieren
  • Körpersprache bewusst einsetzen
  • Hilfe holen und Unterstützung annehmen
  • erste Strategien für schwierige Situationen entwickeln

Aufbaukurs – Handlungssicherheit vertiefen

  • Situationen realistisch einschätzen
  • selbstbewusst reagieren und Entscheidungen treffen
  • Konflikte aktiv und ruhig lösen
  • eigene Strategien weiterentwickeln und festigen
  • mehr Sicherheit im Alltag gewinnen

Durch die regelmäßigen Trainingseinheiten entwickeln Kinder Schritt für Schritt mehr Selbstvertrauen und lernen, auch in herausfordernden Situationen sicher zu handeln.

Mehr Sicherheit im Schulalltag

Kinder lernen, unangenehme Situationen früh zu erkennen – auf dem Schulweg, in der Pause oder online. So fühlen sie sich sicherer und wissen, an wen sie sich wenden können.

Stärkung des Selbstbewusstseins

Kinder erleben: „Meine Stimme zählt.“ Durch Rollenspiele und Übungen wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – ein wichtiger Schutzfaktor gegen Mobbing und Ausgrenzung.

Mentale Stärke in Stresssituationen

Im Training üben wir, ruhig zu bleiben, klar zu denken und passende Schritte zu kennen – statt in Ohnmacht oder Panik zu rutschen. Das gibt Kindern innere Stabilität.

Konkrete Strategien für brenzlige Situationen

Wir erarbeiten einfache, einprägsame Handlungsstrategien: laut und deutlich „Stopp“ sagen, Distanz herstellen, Hilfe holen und Verbündete suchen – alleine und in der Gruppe.

Kursdetails zur Gewaltprävention für Schüler:innen

Unser Kursprogramm erstreckt sich über mehrere Monate und findet in wöchentlichen Trainingseinheiten statt. Dadurch haben Kinder ausreichend Zeit, neue Fähigkeiten aufzubauen, zu üben und sicher anzuwenden.

Unser Training richtet sich an Schulklassen und Kindergruppen ab Klasse 3. Die Inhalte werden spielerisch, altersgerecht und mit viel Bewegung vermittelt.

Mögliche Formate:

  • Projekttag oder Projektwoche
  • regelmäßige AG oder Kursreihe
  • Klassen-Workshop im Rahmen eines Präventionstages

Beispiele für Inhalte:

  • eigene Gefühle wahrnehmen und benennen
  • gute und schlechte Geheimnisse unterscheiden
  • Grenzen setzen und „Stopp“ sagen
  • Unterstützung holen: bei Freund:innen, Lehrkräften, Eltern
  • respektvoller Umgang in der Gruppe und im Klassenchat

Sicherheits-Workshop mit Trainer Thomas – für Ihre Schüler:innen

Trainer Thomas verbindet seine Erfahrung aus Kampfkunst, Pädagogik und Gewaltprävention zu einem kindgerechten Konzept. Die Kinder lernen nicht „kämpfen“, sondern:

  • eine starke Körperhaltung einzunehmen,
  • ihre Stimme bewusst einzusetzen,
  • klare Signale zu senden („Lass das, ich will das nicht!“)
  • und frühzeitig Hilfe zu holen.

Mit Humor, Respekt und klaren Regeln schafft er einen Raum, in dem Kinder sich trauen, Fragen zu stellen, Situationen nachzuspielen und sich auszuprobieren – immer mit dem Ziel, dass sie sich im Alltag sicherer fühlen.

Warum Gewaltprävention schon in der Schule beginnt

Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der sie viele Eindrücke verarbeiten müssen: Social Media, Gruppendruck, Konflikte auf dem Schulhof, vollere Verkehrsmittel. Gewaltprävention heißt für uns nicht, Angst zu schüren – sondern Kinder stark zu machen, bevor etwas passiert.

Frühzeitige Stärkung hilft:

  • Unsicherheiten abzubauen,
  • Mobbing und Ausgrenzung entgegenzuwirken,
  • Kinder zu ermutigen, sich selbst und andere zu schützen.

Je früher Kinder lernen, ihre Grenzen zu kennen und zu benennen, desto sicherer können sie sich in ihrem Alltag bewegen.

Richtig reagieren in unangenehmen Situationen

Unser Ziel ist nicht, Kindern Worst-Case-Szenarien vor Augen zu führen. Stattdessen vermitteln wir ihnen klare, einfache Schritte für Situationen, in denen sie ein ungutes Gefühl haben:

  • auf das eigene Bauchgefühl achten,
  • Abstand schaffen, wenn etwas komisch wirkt,
  • laut und deutlich „Stopp“ oder „Lass mich in Ruhe“ sagen,
  • zu einer Vertrauensperson gehen und Hilfe holen,
  • andere Kinder nicht allein lassen, wenn sie Unterstützung brauchen.

So lernen Schüler:innen Schritt für Schritt, sicher zu handeln und sich selbst zu schützen.

Kinder erleben im Training, dass sie nicht hilflos sind, sondern aktiv etwas tun können. Sie entwickeln Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und gewinnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen.

Am Ende gehen sie mit einem gestärkten Selbstbild nach Hause – mit dem Gefühl:
„Ich kann das. Ich darf Nein sagen. Und ich bin nicht allein.“