Gewaltprävention für Schüler:innen
Selbstbewusst auftreten. Grenzen setzen. Sicher handeln.
Manche Kinder erleben Streit, Ausgrenzung oder Situationen, in denen ihnen etwas „zu viel“ wird. In unserem Training lernen Schüler:innen, klar „Stopp“ zu sagen, Hilfe zu holen und sicherer aufzutreten – ohne Angst, dafür mit ganz viel Stärke.
Stark bleiben: In unserem Kurs Gewaltprävention & Selbstbehauptung lernen Kinder altersgerecht, wie sie:
- ihre eigenen Grenzen wahrnehmen,
- die Grenzen anderer respektieren und
- sich in unangenehmen Situationen Hilfe holen können.
Warum Selbstbehauptung für Schüler:innen so wichtig ist
Selbstbehauptung ist mehr als „sich wehren“. Es geht darum, dass Kinder ihre eigenen Gefühle ernst nehmen, Grenzen wahrnehmen und wissen, was sie tun können, wenn jemand diese Grenzen überschreitet. Gerade im Schulalltag begegnen ihnen viele Situationen: auf dem Pausenhof, auf dem Schulweg, in der Bahn oder in Chats.
In unseren Trainings lernen Kinder in einer geschützten, wertschätzenden Atmosphäre:
- ihre Körperhaltung und Stimme bewusst einzusetzen,
- zwischen „komisch“ und wirklich „gefährlich“ zu unterscheiden,
- frühzeitig Unterstützung zu holen, bevor etwas zu viel wird.
Dabei geht es nicht darum, Angst zu machen – sondern Mut. Wir stärken Kinder darin, für sich einzustehen, andere zu unterstützen und gemeinsam für ein respektvolles Miteinander einzutreten.
Am Ende stehen Kinder, die klarer „Nein“ sagen können, sich im Alltag sicherer fühlen und wissen: „Ich darf Hilfe holen – und ich bin nicht allein.“
Mehr Sicherheit im Schulalltag
Kinder lernen, unangenehme Situationen früh zu erkennen – auf dem Schulweg, in der Pause oder online. So fühlen sie sich sicherer und wissen, an wen sie sich wenden können.
Stärkung des Selbstbewusstseins
Kinder erleben: „Meine Stimme zählt.“ Durch Rollenspiele und Übungen wächst ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – ein wichtiger Schutzfaktor gegen Mobbing und Ausgrenzung.
Mentale Stärke in Stresssituationen
Im Training üben wir, ruhig zu bleiben, klar zu denken und passende Schritte zu kennen – statt in Ohnmacht oder Panik zu rutschen. Das gibt Kindern innere Stabilität.
Konkrete Strategien für brenzlige Situationen
Wir erarbeiten einfache, einprägsame Handlungsstrategien: laut und deutlich „Stopp“ sagen, Distanz herstellen, Hilfe holen und Verbündete suchen – alleine und in der Gruppe.
Kursdetails zur Gewaltprävention für Schüler:innen
Unser Training richtet sich an Schulklassen und Kindergruppen ab Klasse 3 (Anpassung je nach Wunsch möglich). Die Inhalte werden spielerisch, altersgerecht und mit viel Bewegung vermittelt – ohne Schockbilder, dafür mit klaren Botschaften.
Mögliche Formate:
- Projekttag oder Projektwoche
- regelmäßige AG oder Kursreihe
- Klassen-Workshop im Rahmen eines Präventionstages
Beispiele für Inhalte:
- eigene Gefühle wahrnehmen und benennen
- gute und schlechte Geheimnisse unterscheiden
- Grenzen setzen und „Stopp“ sagen
- Unterstützung holen: bei Freund:innen, Lehrkräften, Eltern
- respektvoller Umgang in der Gruppe und im Klassenchat
Sicherheits-Workshop mit Trainer Thomas – für Ihre Schüler:innen
Trainer Thomas verbindet seine Erfahrung aus Kampfkunst, Pädagogik und Gewaltprävention zu einem kindgerechten Konzept. Die Kinder lernen nicht „kämpfen“, sondern:
- eine starke Körperhaltung einzunehmen,
- ihre Stimme bewusst einzusetzen,
- klare Signale zu senden („Lass das, ich will das nicht!“)
- und frühzeitig Hilfe zu holen.
Mit Humor, Respekt und klaren Regeln schafft er einen Raum, in dem Kinder sich trauen, Fragen zu stellen, Situationen nachzuspielen und sich auszuprobieren – immer mit dem Ziel, dass sie sich im Alltag sicherer fühlen.
Warum Gewaltprävention schon in der Schule beginnt
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der sie viele Eindrücke verarbeiten müssen: Social Media, Gruppendruck, Konflikte auf dem Schulhof, vollere Verkehrsmittel. Gewaltprävention heißt für uns nicht, Angst zu schüren – sondern Kinder stark zu machen, bevor etwas passiert.
Frühzeitige Stärkung hilft:
- Unsicherheiten abzubauen,
- Mobbing und Ausgrenzung entgegenzuwirken,
- Kinder zu ermutigen, sich selbst und andere zu schützen.
Je früher Kinder lernen, ihre Grenzen zu kennen und zu benennen, desto sicherer können sie sich in ihrem Alltag bewegen.
Richtig reagieren in unangenehmen Situationen
Unser Ziel ist nicht, Kindern Worst-Case-Szenarien vor Augen zu führen. Stattdessen vermitteln wir ihnen klare, einfache Schritte für Situationen, in denen sie ein schlechtes Gefühl haben:
- auf das eigene Bauchgefühl achten,
- Abstand schaffen, wenn etwas komisch wirkt,
- laut und deutlich „Stopp“ oder „Lass mich in Ruhe“ sagen,
- zu einer Vertrauensperson gehen und Hilfe holen,
- andere Kinder nicht allein lassen, wenn sie Unterstützung brauchen.
So wissen Schüler:innen: „Ich darf Nein sagen. Ich darf Hilfe holen. Und ich kann etwas tun.“



