Karate

Karate ist eine uralte fernöstliche Kampfkunst, deren Faszination sich für die meisten nicht einfach in Worte fassen lässt – man muss es einfach erleben. Doch auch wenn es sich um eine Kampfsportart handelt, steht nicht der kämpferische, sondern der sportliche Aspekt im Vordergrund des Trainings. Hier lernt man seinen Körper beobachten, verstehen und beherrschen.

Dass man für Karate nie zu jung oder zu alt ist, beweisen die vielen unterschiedlichen Karategruppen jeder Altersklasse, die man bundesweit finden kann. Das Training ist abwechslungsreich und besteht aus den Karateübungen, einem Muskelaufbau- und Ausdauertraining. Doch vor allem das erlangte Selbstbewusstsein und die mentale Stärke macht diesen Sport für die Teilnehmenden so besonders.

Im Karate geht es nicht nur um Sport allein, sondern auch um Fairness, Disziplin und gegenseitigen Respekt. Und das Vermitteln von Werten wie Bescheidenheit, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Mut und Wertschätzung gehört ebenso zum Karate wie das körperliche Training. Beim Karate lernt man nicht kämpfen, sondern das Konzept besteht darin, den Kampf zu vermeiden und ihm aus dem Weg gehen zu können.

Interessant ist auch der Ursprung dieser Sportart, bestärkt er doch noch einmal den Charakter von Karate. Vor etwas 500 Jahren vor Christus entwickelten chinesische Mönche, denen es verboten war Waffen zu tragen, aus einer Gymnastikart die Karateübungen, ähnlich wie dem Wing Chung, Kung Fu oder Tai-Chi.