kinderschwimmen

Kinderschwimmen (1-6 Jahre)

In Kooperation mit den Berliner Bäderbetrieben bieten wir regelmäßig schwimmen an.

Kinder lernen sich im Wasser zu bewegen, haben Spaß und können sich im Element Wasser ausprobieren. Das schult die Koordinationsfähigkeit, fördert den Muskelaufbau und die allgemeine Fitness. Schwimmen ist auf ganz vielfältige Weise besonders gut für den Körper – und auch für die Seele.

Wo und Wann?

-Schwimmbad Wuhlheide oder Allende Viertel
-jeden dritten Samstag von 10:00 – 12:00 Uhr

Interesse?

Das Angebot ist aktuell nur für unsere Mitglieder, eine Teilnahme von Nicht-Mitgliedern ist leider noch nicht möglich. Mitglieder schreiben uns einfach eine E-Mail, um in den Verteiler zu kommen.

Kinderschwimmen Berlin Köpenick

Was ist mitzubringen?

Schmimmsachen, Badelatschen und ein Handtuch nicht vergessen.

Was kostet es?

Für Mitglieder ist der Eintritt mit einem Elternteil als Betreuung kostenlos.

Schwimmhilfen?

Von Schwimmflügeln wird abgeraten. Sie sorgen für eine unnatürliche Schwimmposition und sie können gefährlich werden, wenn die Flügel nicht richtig aufgeblasen sind und von den Armen rutschen. Außerdem: Wird das Kind ohnmächtig oder verliert seine Kräfte, wird der Kopf nicht gestützt – die Gefahr zu ertrinken steigt.

Beckengürtel sind besser, denn Sie ermöglichen dem Kind eine bessere Lage. Eltern sollten auch auf keinen Fall das Seepferdchen-Abzeichen überschätzen. Erst ab dem Bronzeabzeichen gelten Kinder als sichere Schwimmer und dürfen ohne Aufsicht der Eltern schwimmen gehen. Solange Schwimmhilfen benötigt werden, sollten Eltern immer in Armlänge bei ihrem Kind sein.

Wie bekommt man das Seepferdchen?

Das erste Ziel für die Kinder ist das Seepferdchen, dafür müssen sie eine 25-Meter-Bahn schwimmen, vom Beckenrand springen und aus schultertiefem Wasser einen Ring hoch tauchen.

Wenn die Kinder das können bzw. die Eltern oder Großeltern den Kindern beigebracht haben, wie früher, können wir auch eine kleine Prüfung zum Seepferdchen vermitteln.

Warum sollten Kinder schwimmen lernen?

Früh schwimmen zu lernen gehört zum wichtigsten Schutz vor Ertrinkungsunfällen. Nach den Verkehrsunfällen ist Ertrinken die zweithäufigste Art tödlich verlaufender Unfälle im Kindesalter. Noch weitaus höher ist die Zahl der „Beinahe-Ertrinkungsunfälle“ mit nicht selten schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen. Besonders gefährdet sind Kinder bis ins Grundschulalter hinein.

Ab wann Kinderschwimmen?

Kinder sollten so früh wie möglich Erfahrungen mit Bewegung im Wasser machen – am besten gewöhnt man sie schon als Babys ans Wasser. Das schult die Koordinationsfähigkeit und sie gewöhnen sich an die Bewegung im Wasser. Das lernt man einmal und hat es verinnerlicht, wie das Fahrradfahren.

Mit vier Jahren lernen die Kinder erste Schwimmbewegungen. Allerdings können sie sich dann noch nicht so lang konzentrieren, deshalb geht es darum, die Kinder spielerisch ans Wasser zu gewöhnen. Gemeinsames Planschen und Spielen schafft Vertrauen mit dem Wasser. Wichtig ist, dass diese Phase spielerisch abläuft. Am besten ermuntern die Eltern ihr Kind, kurz abzutauchen oder lassen es vom Beckenrand springen. Die Erwachsenen sollten dabei selbst keine Angst vor dem Wasser oder dem Tauchen zeigen.

Mit fünf, sechs Jahren ist in der Regel das richtige Alter, denn dann haben die meisten Kinder gute koordinative Voraussetzungen und das Konzentrationsvermögen, um Schwimmen zu lernen. Das erste Ziel für die Kinder ist das Seepferdchen, dafür müssen sie eine 25-Meter-Bahn schwimmen, vom Beckenrand springen und aus schultertiefem Wasser einen Ring hoch tauchen.

Bis sieben immer in Begleitung!

Kinder unter sieben Jahren dürfen nicht ohne Begleitung ins Schwimmbad. So lange ein Kind nicht schwimmen kann, sollte man es nie allein ins Schwimmbad lassen. Es kann passieren, dass es vom Beckenrand geschubst wird oder nicht merkt, wie es vom Nichtschwimmer- in den Schwimmerbereich gerät.